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Seit Jahren liefern sich Windows und macOS ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die eine Seite lobt das elegante Design und die nahtlose Integration ins Apple-Ökosystem, die andere schwört auf Flexibilität und die riesige Auswahl an Hardware, doch sieht man sich die Fakten genauer an, wird schnell klar, dass Microsoft in vielen Bereichen die Nase vorn hat.
Nicht, weil Windows perfekt wäre, das ist kein Betriebssystem, sondern weil es sich in der Praxis oft als die klügere Wahl erweist und am Ende zählt genau das. Was funktioniert besser, wo gibt es mehr Möglichkeiten und welches System bleibt länger zukunftssicher?
1. Windows-PCs gibt es in jeder Preisklasse, während Apple nur Premium-Hardware anbietet
Apple sorgt für eine höhere Rechnung als die meisten Windows-Rechner und selbst das günstigste Modell kratzt schnell an der 1.000-Euro-Grenze. Windows-PCs gibt es dagegen in allen Preisstufen, vom soliden Arbeitslaptop für ein paar hundert Euro bis zum High-End-Rechner mit brachialer Leistung.
Besonders im Budget-Bereich ist Windows unschlagbar und nicht jeder braucht ein Gerät für professionelle Videobearbeitung oder aufwendige Grafik-Renderings. Viele wollen einfach nur einen zuverlässigen Laptop für Büroarbeit, Streaming oder gelegentliche Spiele und genau da bietet Windows unzählige Optionen. Ein günstiges MacBook ist dagegen Fehlanzeige. Wer auf der Suche nach einem neuen Gerät ist, kann sich bei Windows zwischen hunderten Modellen entscheiden. Zudem gibt es generell mehr Rabatte auf Windows Rechner als auf die Konkurrenz von Apple, so kann man sich neue Notebook Angebote auf Mein Deal ansehen und dabei einiges sparen. Apple dagegen stellt nur eine Handvoll Angebote zur Auswahl und die Rechner sind oft überdimensioniert für einfache Aufgaben.
2. Die Hardware-Vielfalt unter Windows lässt macOS alt aussehen
Während Apple sich auf eine Handvoll Geräte beschränkt, läuft Windows auf allem, was einen Prozessor besitzt. Laptops, Desktops, Mini-PCs, Workstations, denn es gibt nichts, das es nicht gibt. Besonders spannend, wenn man Leistung braucht, kann man sich seinen PC nach eigenen Wünschen zusammenstellen.
Upgrades sind hier kein Problem. Mehr RAM, eine größere SSD oder eine neue Grafikkarte lassen sich in vielen Windows-Rechnern problemlos austauschen. Apple dagegen verbaut immer mehr Komponenten fest ins Gehäuse. Speicher aufrüsten ist deshalb bei vielen Macs undenkbar.
Das sorgt dafür, dass ältere Geräte schneller ausgedient haben, während ein gut geplanter Windows-PC über Jahre hinweg aktuell bleibt und dann wäre da noch das Thema Reparatur. Ein neuer Akku? Bei vielen Windows-Laptops kein Thema. Bei einem MacBook hingegen bedeutet das oft eine teure Service-Rechnung oder einen kompletten Austausch des Geräts.
3. Windows bietet eine größere Software-Auswahl – besonders im Business-Bereich
Für Kreativprofis hat macOS einige starke Programme im Repertoire. Final Cut Pro, Logic Pro, ein paar exklusive Design-Tools sind hochwertige Anwendungen. Doch sieht man sich den Gesamtmarkt an, ist Windows unangefochtener Spitzenreiter.
Ob Bürosoftware, Finanzprogramme oder spezialisierte Anwendungen für Ingenieure und Wissenschaftler, viele Tools existieren entweder gar nicht für macOS oder nur mit eingeschränkter Funktionalität. Unternehmen setzen auf Windows, weil es sich problemlos in IT-Infrastrukturen integriert. Wer mit branchenspezifischer Software arbeitet, steht unter macOS schnell vor dem Problem, dass es schlicht keine native Version gibt. Viele Unternehmen haben über Jahre hinweg eine Windows-basierte IT-Landschaft aufgebaut und die Umstellung auf macOS wäre nicht nur teuer, sondern in vielen Fällen schlicht nicht praktikabel.
4. Apple als Außenseiter beim Gaming
Apple-Produkte mögen vieles sein, Gaming-Maschinen gehören nicht dazu. Windows dominiert den Markt, weil die meisten Spieleentwickler ihre Titel für DirectX optimieren. Apple setzt auf Metal, eine eigene Grafik-API, doch im direkten Vergleich kann sie nicht mithalten.
Zusätzlich gibt es bei Windows eine riesige Auswahl an Gaming-Hardware. Hochauflösende Monitore mit hohen Bildwiederholraten, VR-Headsets, spezialisierte Gaming-Tastaturen, all das wird primär für Windows entwickelt. Ein Mac lässt sich zwar per Cloud-Gaming oder Emulatoren in eine Art Spielkonsole verwandeln, doch das ist ein Notbehelf, keine echte Lösung. Wer ernsthaft zocken will, kommt um Windows nicht herum. Das zeigt sich auch daran, dass nahezu alle großen E-Sports-Turniere auf Windows-PCs ausgetragen werden, denn für Apple-Produkte gibt es dort schlicht keinen Platz.
5. Windows macht den Anschluss an externe Hardware einfach
Es gibt Dinge, die sollten einfach funktionieren. Einen Drucker anschließen, eine externe Festplatte nutzen oder Spezialgeräte in einer Firma einbinden, das ist mit Windows meist kein Problem.
Apple verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Das Unternehmen setzt auf hauseigene Standards, was bedeutet, dass ältere oder weniger verbreitete Hardware oft gar nicht oder nur mit Zusatzsoftware funktioniert.
Während Windows fast jede erdenkliche Peripherie erkennt, kann es unter macOS schon mal passieren, dass ein Scanner nach einem Betriebssystem-Update nicht mehr läuft. Wenn man sich in Apples Welt begibt, muss man oft tiefer in die Tasche greifen, da viele Geräte nur über zertifizierte (und teure) Apple-Zubehörteile laufen.
6. Apple bei Unternehmen die zweite Wahl
Firmen setzen auf Windows, weil es sich mühelos in bestehende IT-Strukturen einfügt. Active Directory, SharePoint, Office 365, all das ist auf Microsofts Betriebssystem perfekt abgestimmt. Zwar gibt es mittlerweile einige macOS-freundliche Lösungen für Unternehmen, doch der Großteil der Geschäftswelt bleibt bei Windows. In IT-Abteilungen ist es das Standard-System, was bedeutet, dass Support, Schulungen und Verwaltung darauf ausgelegt sind.
MacOS bleibt in der Geschäftswelt eine Randerscheinung und wenn man mit Windows aufgewachsen ist, wird man im Berufsleben selten an einem Mac arbeiten und das nicht, weil er schlecht ist, sondern weil er einfach nicht die logische Wahl für große Unternehmen darstellt.
7. Windows Spitzenreiter auf der Welt
Über 70 % aller Computer weltweit laufen mit Windows. Das bedeutet eine riesige Nutzerbasis, eine enorme Software-Unterstützung und eine breite Hardware-Kompatibilität. Apple-Nutzer mögen das als Argument gegen Windows sehen, das heißt Masse statt Klasse, doch die Verbreitung bringt entscheidende Vorteile mit sich. Es gibt mehr Programme, eine größere Community für Problemlösungen und vor allem eine bessere Unterstützung durch Hersteller. Wer ein Problem hat, findet online unzählige Anleitungen und Lösungen. Bei macOS kann es dagegen passieren, dass man sich mit einem Nischenproblem herumschlägt, für das es einfach keine schnelle Antwort gibt.
Wie schwierig es ist, als Windows-User sich mit Apple anzufreunden, zeigt das folgende Video:
8. Microsoft zeigt sich als vielseitigere Wahl
Apple punktet mit Design, Integration ins eigene Ökosystem und hoher Verarbeitungsqualität, doch für die meisten Nutzer überwiegen die Vorteile von Windows. Ob mehr Auswahl, geringere Kosten oder größere Flexibilität, das Microsofts Betriebssystem bietet schlicht die besseren Optionen. Windows ist nicht nur ein Betriebssystem, sondern ein vielseitiges Werkzeug, das sich jedem Bedürfnis anpasst.
Will man maximale Freiheit, bleibt man bei Windows und wer ins Apple-Universum eintauchen möchte, muss bereit sein, sich den engen Rahmenbedingungen anzupassen und das ist letztlich die entscheidende Frage. Will man ein System, das sich nach den eigenen Bedürfnissen richtet, oder eines, an das man sich anpassen muss?
9. Apple mit weniger Auswahl bei Cloud-Diensten und Online-Services
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Cloud-Dienste sind längst ein fester Bestandteil des digitalen Alltags. Während Apple mit iCloud eine solide Lösung für seine eigenen Geräte anbietet, ist die Plattform im Vergleich zu den Möglichkeiten unter Windows recht eingeschränkt. Microsoft setzt auf eine breite Palette an Cloud-Services, allen voran OneDrive, das tief ins Betriebssystem integriert ist.
Zudem ist Windows flexibler, wenn es um Cloud-Speicher von Drittanbietern geht. Dienste wie Google Drive, Dropbox oder Amazon Drive lassen sich nahtlos einbinden, während Apple-Nutzer oft auf iCloud festgelegt sind oder mit Workarounds arbeiten müssen.
In Unternehmensumgebungen sieht es ähnlich aus, Microsoft 365, Azure und SharePoint sind Standardlösungen, die sich perfekt mit Windows verzahnen. Wer also Cloud-Services effizient nutzen will, kommt an Windows kaum vorbei.
10. Windows bietet mehr Möglichkeiten für Entwickler und Programmierer
Entwickler schätzen Flexibilität und genau hier hat Windows die Nase vorn. Während macOS sich primär an eine bestimmte Nutzergruppe richtet, bietet Windows eine offene Plattform für verschiedene Entwicklungsumgebungen und Programmiersprachen. Ob klassische Windows-Software, Webentwicklung oder moderne KI-Anwendungen, unter Windows läuft alles. Mit dem Windows Subsystem for Linux (WSL) ist es inzwischen sogar möglich, Linux-Umgebungen nativ innerhalb von Windows zu nutzen. Entwickler, die früher auf macOS angewiesen waren, weil sie Unix-ähnliche Systeme bevorzugten, können nun auch unter Windows ohne Einschränkungen arbeiten. Dazu kommen mächtige Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio, die in Kombination mit Windows-optimierten Tools eine perfekte Umgebung für Softwareentwicklung bieten.
11. Windows erlaubt mehr Freiheit bei der Wahl des Browsers und anderer Standard-Apps
Apple ist bekannt dafür, Nutzer möglichst im eigenen Ökosystem zu halten und das zeigt sich besonders bei der Wahl der Standard-Apps. Safari ist auf macOS tief verwurzelt und selbst wenn man einen anderen Browser installiert, gibt es immer wieder Hürden, ihn als Standardlösung zu nutzen. Unter Windows hingegen ist die Freiheit größer: Edge, Chrome, Firefox, Opera oder eine beliebige andere Alternative lassen sich ohne Einschränkungen einrichten.
Auch bei anderen Standard-Programmen wie Mail-Clients oder Media-Playern bietet Windows mehr Flexibilität. Während macOS-Nutzer oft mit Apple Mail oder Apple Music vorlieb nehmen müssen, erlaubt Windows eine freie Auswahl ohne versteckte Barrieren. Diese Offenheit sorgt dafür, dass sich Windows-Nutzer ihre Umgebung so zusammenstellen können, wie es ihnen am besten passt – ohne erzwungene Einschränkungen durch das Betriebssystem.
Vielseitigkeit gegen Stil
Apple-Produkte sind schick, hochwertig verarbeitet und perfekt ins eigene Ökosystem integriert. Wer ein Gerät sucht, das ohne große Anpassungen einfach funktioniert und nahtlos mit iPhone oder iPad zusammenspielt, wird mit einem Mac glücklich. Doch für alle, die mehr wollen als ein vorgegebenes System, ist Windows die bessere Wahl.
Für alle, die sich zwischen den beiden Systemen entscheiden müssen, folgen je fünf Argumente pro Betriebssystem.
5 Vorteile von Apple (macOS)
- Perfekte Apple-Integration
- Hochwertige Verarbeitung
- Optimierte Performance
- Hohe Sicherheit
- Ideal für Kreative
5 Vorteile von Microsoft (Windows)
- Große Hardware-Auswahl
- Beste Gaming-Unterstützung
- Hohe Flexibilität
- Breite Software-Kompatibilität
- Günstiger und aufrüstbar
Mehr Auswahl, mehr Flexibilität, mehr Möglichkeiten, genau das bietet Microsofts Betriebssystem. Ob günstige Einsteiger-Laptops oder High-End-Maschinen, selbst zusammengebaute PCs oder spezialisierte Workstations, unter Windows gibt es für jedes Szenario die passende Hardware.
Hinzu kommt die Freiheit, Software, Standardprogramme und Cloud-Dienste so zu nutzen, wie es am besten passt, ohne sich an ein festes System binden zu müssen. Letztlich gibt macOS den Rahmen vor, Windows lässt den Nutzer entscheiden. Wer ein System möchte, das sich den eigenen Bedürfnissen anpasst statt umgekehrt, landet unweigerlich bei Windows.
Gesponserter Artikel Sonntag 1st März 2026